Kreisoberliga Frankfurt – Gewitter überschatten 2. Spieltag – Kadimli neuer Türkgücü-Leader

Frankfurt – Der 2. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt wurde von Gewittern überschattet, die am Nachmittag im Stadtgebiet verbunden mit Starkregen wüteten. Somit konnten nur sieben der neun Partien beendet werden, eine Begegnung wurde abgebrochen und eine weitere gar nicht erst angepfiffen. 35 Tore sind in den sieben Spielen gefallen. Sechs Teams haben bislang die volle Punktzahl erreicht, während sieben Clubs noch gar keinen Zähler auf dem Konto haben.

Fatih Sultan Bosnak kommt bei Türkgücü für Emre Kadimli.

FC Posavina – SV Griesheim Tarik 2:1 (1:1)

In der auf beiden Seiten offenen Partie gab es etliche gute Chancen, die Griesheim Tarik in der ersten halben Stunde in ein Tor umwandelte. Posavina trat urlaubsbedingt mit sieben Spielern aus der 2. Mannschaft an und musste in der Folge hart kämpfen, um zum Ausgleich zu kommen. Nach der Pause übernahmen die Gastgeber die Spielkontrolle und brachten am Ende das 2:1 über die Zeit. Kurz vor Schluss fing es an den Riederwaldwiesen so heftig an zu regnen, dass an Fußballspielen nicht mehr zu denken war. „Wir nehmen die ersten drei Punkte und die ersten Tore der Saison gerne mit, aber es war ein hartes Stück Arbeit“, zog Posavinas Pressesprecher Danijel Pavic ein zufriedenes Fazit. Für das Heimspiel am Mittwoch gegen den FV Hausen hoffen die Kroaten, dass 2-3 Spieler dazu stoßen werden aus dem Urlaub. Auch die Gäste traten mal wieder mit dem letzten Aufgebot an und waren bei Spielbeginn elf Spieler, weil die Zweite Mannschaft auch auswärts spielte. „Wir hatten trotzdem mehr vom Spiel und haben leider unglücklich verloren. Wir haben mehr verdient gehabt. Ich kann meiner Mannschaft außer der Ineffektivität vor dem Tor nicht viel vorwerfen“, fasste Tarik-Trainer Hamza Azaoum zusammen.

Schiedsrichter: Mohamed El Hassani (Gelnhausen). Zuschauer: 45.
Tore:0:1 Mostafa (28.), 1:1 Tomislav Vuckovic (38.), 2:1 Marin Antunovic (70.).

FC Maroc – FC Kosova 0:7 (0:3)

Im Wilhelm-Epstein-Derby war die Defensive der Marokkaner hoffnungslos überfordert. Vor allem Kosovas Torjäger Flakron Thaci hatte einen Freifahrtschein und markierte sechs der sieben Tore, dabei gelangen ihm zwei Hattricks. Die in allen Belangen überlegenen Kosovaren konnten es sich erlauben, das Tempo zwischendurch raus zu nehmen und feierten den zweiten Saisonsieg. Maroc geht in dieser personellen Verfassung schweren Zeiten entgegen.

Schiedsrichter: David Schmidt (Frankfurt). Zuschauer:
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Flakron Thaci (4./7./33.), 0:4 Miguel Cfarku (75.), 0:5, 0:6, 0:7 Flakron Thaci (77./78./88.).

FC Croatia – Spvgg. 02 Griesheim 2:6 (0:4)

Die Kroaten hatten nicht den gewünschten Kader zur Verfügung, da sich noch viele Spieler im Urlaub befinden und am Wochenende noch nicht zurückgekommen sind. Griesheim schaltete schnell um und überrumpelte Croatia mit einer klaren 4:0-Führung zur Pause. Im zweiten Abschnitt konnte sich das Team von Trainer Daniel Konta etwas aufraffen und immerhin zwei Treffer erzielen. „Insgesamt ist es natürlich schwierig, unter den Bedingungen eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen. Das spiegelt sich dann im Spiel und im Ergebnis wider“, erklärte Croatias Sportlicher Leiter Stanislav Konta. Der Griesheimer Clinton Adjei Asante sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte (65.), der Kroate Miro Drije die neue Zeitstrafe über zehn Minuten (75.). Griesheims Trainer Marco Santonastaso sah „ein starkes Spiel von uns in der ersten Hälfte. Nach dem Seitenwechsel kam Croatia stärker auf, weil wir ein paar Gänge zurückgeschaltet haben.“ Vor dem Stadtteil-Derby gegen Tarik am Mittwoch gegen den noch punktlosen Nachbarn warnt er: „An so einem Abend hat die Tabelle nichts zu bedeuten. Derbys haben ihre eigenen Gesetze.“

Schiedsrichter: Muamer Kuric. Zuschauer: 70.
Tore: 0:1 Jefrey Aboagye (3.), 0:2 Daniel Sikorski (13.), 0:3 Maxim Plesca (15.), 0:4 Jefrey Aboagye (28.), 0:5 Ufuk Yoldas (55.), 1:5 Domagoj Molnar (57.), 2:5 Miljenko Mrkonjic (72.), 2:6 Benjamin Zeisel (88.).

FV Saz-Rock – TSKV Türkgücü 1:6 (0:2)

Die hohe Niederlage machte FV-Trainer Süleyman Keskin an der fehlenden Defensivabteilung fest: „Nur mit Offensivleuten gewinnst du keinen Meter, dazu legten sie null Laufbereitschaft an den Tag.“ Die neue umformierte Mannschaft von Türkgücü scheint mit ihrem neuen Leader Emre Kadimli schneller erfolgreich zu sein als erwartet. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde an der Mühlwiese ein souveräner Auswärtssieg geholt. „Die Mannschaft zeigte über 90 Minuten eine sehr gute Laufbereitschaft, Kampf und Spielkultur“, sagte TSKV-Pressesprecher Adnan Erden, der das neue Team als „die jungen Fohlen“ bezeichnete. Mit zwei Siegen und 14:3 Toren hat sich Türkgücü an die Tabellenspitze gesetzt und will diese weiter ausbauen. „Der neue Coach Hakan Akalay kann mit jungen Spielern gut umgehen“, sieht Erden ein hohes Potenzial in der Mannschaft.

Schiedsrichter: Mate Pasalic (Frankfurt). Zuschauer: 180.
Tore: 0:1 Emre Kadimli (22.), 0:2 Ilir Chounta Or Huda (44.), 0:3 Murat Tiryaki (46.), 0:4 Fatih Sultan Bosnak (61.), 0:5 Eray Erol Hodzha (71.), 1:5 Hüseyin Can (80./Handelfmeter), 1:6 Eray Erol Hodhza (88.).

TuS Makkabi – FC Tempo 0:3 (0:1)

Im KOL-Klassiker sah Makkabis Interimstrainer Maximilian Eilingsfeld „ein chancenarmes Spiel. In der zweiten Halbzeit waren wir bis zum Sechzehner gefährlich, wurden dann aber ausgekontert.“ Eilingsfeld rückt nun wieder in den Hintergrund, denn ab der Donnerstagspartie gegen Heddernheim ist wieder Chefcoach Hakan Tekin aus dem Urlaub zurück. Die Serben spielten auf dem großen Kunstrasen in Preungesheim eine sehr gute erste Häfte mit viel Ballkontrolle. Mitte der zweiten Hälfte kam das Gewitter und das Spiel musste aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Obwohl Makkabi danach mehr vom Spiel hatte und Tempo tief stand, fuhren die Gäste noch zwei blitzsaubere Konter. „Ein Arbeitssieg“, sagte Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic nach dem zweiten Sieg, bevor es am Mittwoch zum Balkan-Derby an die Brühlwiese zu Croatia geht.

Schiedsrichter: Christopher Bedikian (Hanau). Zuschauer: 80.
Tore: 0:1 Branislav Glamocanin (22.), 0:2 Milos Mihajlovic (84.), 0:3 Stefan Savic (89.).

FC Union Niederrad – FC Kalbach 0:2 (0:1)

Die Gastgeber hatten Zelte aufgebaut, um die bezüglich der Kabinennutzung gültige 3G-Regel in die Tat umzusetzen. „Das hat die Union hervorragend organisiert, das wird nicht jeder Verein so hinbekommen“, lobte Kalbachs Sportlicher Leiter Manfred Meyer. Die Niederräder vergaben zunächst einen Handelfmeter, als Sascha Held an FCK-Torhüter Fabian Lanthaler scheiterte. Moritz Uppenkamp kurz vor der Pause und Routinier Denis Fliess, der von einem Patzer von Torwart-Debütant Leon Hottinger profitierte, trafen für den Aufstiegsanwärter, der am Donnerstag in der 1. Runde des Hessen-Pokals auf Gruppenligist 1. FC-TSG Königstein trifft. „Es war ein überschaubares Spiel. Wir machen einen guten Eindruck, stehen aber wieder mit leeren Händen da“, sagte Union-Vorsitzender Khalid Lamjahed nach der zweiten Niederlage. Meyer sprach von einem „schwierigen Spiel, das wir am Anfang nicht so richtig angenommen haben. In der 2. Halbzeit wurden wir aggressiver, die Union hat engagiert gekämpft.“

Schiedsrichter:
Stefan Peter Sachse (Wiesbaden). Zuschauer: 70.
Tore: 0:1 Moritz Uppenkamp (42.), 0:2 Denis Fliess (80.).

Concordia Eschersheim – SV Viktoria Preußen 4:1 (0:0)

Die erste Hälfte auf dem Rosegger verlief ausgeglichen und ohne nennenswerte Höhepunkte. Für einen solchen sorgte dann Preußen-Torjäger Daniel Wolf – allerdings in die falsche Richtung. Aus 50 Metern traf er ungewollt in den Winkel des eigenen Tores! „Das macht er einmal in 100 Jahren, so etwas habe ich noch nicht gesehen.“, so Preußen-Coach Artur Rissling. Dennoch erholten sich die Gäste von diesem Schock und egalisierten durch Johannes Wiedemann, ehe das Gewitter auch über der Eschersheimer Landstraße mit Blitz, Donner und Starkregen wütete. Nach Wiederbeginn (Rissling: „Die Regenpause hat uns gar nicht gut getan“) entschieden die spielfreudigen Concorden die Begegnung dank des 2:1 von Fabian Nordholt und zweier Kontertore durch Leon Bodahl. Am Ende sicherlich etwas zu hoch, das erkannte auch Concordia-Trainer Andre Winter an, der „die Einstellung, besonders nach der Gewitterunterbrechung“ für sehr gut befand: „Das war auch ausschlaggebend für den Sieg. Heute hat alleine der Wille auf drei Punkte gewonnen.“ Winter war mit der Spielweise der Gäste nicht einverstanden: „Ich kann mit so einer defensiven Einstellung nichts anfangen. Da frage ich mich echt, ob das den Spielern Spaß machen kann. Man spielt Fußball, um den Ball zu haben und nicht um zu zerstören.“ Rissling wollte diese Äußerungen nicht so stehen lassen: „Bis zum 1:1 war das ausgeglichen, wir hatten mehr Torchancen. Wir hätten eigentlich führen müssen. Eschersheim kam nach der Regenpause besser mit dem Platz zurecht, da haben sie verdient gewonnen.“ Allerdings: „Ich bin der Meinung, man muss ehrlich darüber reden und ich bin immer jemand, der dem Gegner sagt, er habe verdient gewonnen und gebe dem Kollegen die Hand. Ich habe nur gehört, Herr Winter habe gegenüber der Neuen Presse durchgegeben, wir wären destruktiv gewesen. Das ist totaler Bullshit. So etwas kotzt mich an. Bleib fair, bleib ehrlich und gewinne oder verliere. Aber bis zu dieser Regenpause kann keiner erzählen, dass wir destruktiv waren. Glückwunsch an Concordia, aber bitte alles fair und ehrlich abarbeiten beziehungsweise Kommentare abgeben.“

Schiedsrichter: Christian Rau (Hallgarten). Zuschauer: 51.
Tore: 1:0 Daniel Wolf (47./Eigentor), 1:1 Johannes Wiedemann (48.), 2:1 Fabian Nordholt (72.), 3:1, 4:1 Leon Bodahl (81./85.).

FC Gudesding – SC Weiss-Blau 1:1 (1:1) abgebrochen

Im Ostpark war nach 65 Minuten Schluss, denn Blitz und Donner ließen kein Spiel ohne Gefahr für Leib und Leben zu. Vor 80 Zuschauern waren die Gäste nach einem schnellen Konter in Führung gegangen, Christian Arnold glich aus 22 Metern aus (17.). Alles ein Muster ohne Wert, denn die Partie wird am 1. September um 20.30 Uhr neu angepfiffen.

TSG Nieder-Erlenbach – SV 07 Heddernheim abgesagt

Im nördlichsten Stadtteil kam das Gewitter besonders heftig herunter mit Blitz und Donner. Erst sollte auf Rasen gespielt werden, dann sollte nach den Regengüssen auf Kunstrasen ausgewichen werden. Der Schiedsrichter machte jederzeit deutlich, dass er hier bei Blitz und Donner nicht anpfeift. Und so kam es auch: Als der Schiri um 16.30 Uhr doch anpfeifen wollte, kam wieder ein Blitz herunter und er schickte die Teams wieder rein. Als es kurz vor 17 Uhr immer noch donnerte, erklärte er das Spiel für abgesagt. Neuer Termin: Donnerstag, 2.9. um 20 Uhr. Heddernheim bleibt damit das einzige KOL-Team, das bislang noch nicht gespielt hat.

Kreisoberliga Frankfurt – 52 Tore am ersten Spieltag!

Frankfurt – Nach fast zehn Monaten Pause rollt nun endlich auch in der Kreisoberliga Frankfurt offiziell der Ball und es geht um Punkte! 52 Tore wurden am 1. Spieltag erzielt, dabei traten einige Vereine offenbar stark ersatzgeschwächt an. Einen überraschenden Trainerwechsel hatte es kurz vor dem Saisonbeginn bei Griesheim 02 gegeben. Michele Raimondi wurde von Marco Santonastaso abgelöst, der bislang die A-Jugend trainiert hatte. Spielfrei war der SV 07 Heddernheim, der im letzten Test den A-Ligisten FSV Bergen mit 5:0 besiegte.

Sportplatz Eichenstraße in Griesheim. Foto: Sarah02.

FV Hausen – Concordia Eschersheim 0:4 (0:0)

Der Pokalfinalist legte mit der klaren Heimniederlage einen Fehlstart hin. „Die Concordia war ein sehr fairer, laufstarker und disziplinierter Gegner. Da hätten sich meine Jungs im läuferischen Bereich eine Scheibe abschneiden können“, betonte FVH-Coach Federico da Costa Coutinho. Im ersten Abschnitt konnten die Lila-Weißen noch gut mithalten und hätten vielleicht in Führung gehen können, doch zwei oder drei klare Chancen wurden liegen gelassen. Nach dem Seitenwechsel kam die Concordia stark aus den Katakomben und entschied das Spiel frühzeitig mit drei Toren in fünf Minuten. Nach dem 0:3 war die Luft bei den Hausenern raus, zu allem Überfluss unterlief dann noch dem Kapitän Tobias Neugebauer ein Eigentor. „Ein sehr schlechter Auftritt von uns, da müssen wir den Hebel wieder umlegen“, forderte Coutinho, dessen Team nun das große Glück hat, am kommenden Sonntag spielfrei zu sein. Sezer Duran wurde mit einem Riss unterhalb des Auges ins Krankenhaus gebracht, bei Thomas Altvater brachen alte Kreuzbandprobleme wieder auf. Jounes Bökenkamp und Antonio Malagrino hatten zuvor 90 Minuten Reserve gespielt und wurden dann frühzeitig bei der Ersten eingewechselt. „Das waren noch mit die besten und motiviertesten Leute“, urteilte der Hausener Trainer. Auf Seiten der Concordia freute sich Trainer Andre Winter besonders über die Leistung vom 18-jährigen Torschützen Matteo Reichwein, „der zusammen mit Joscha Stein im Mittelfeld für sehr viel Stabilität gesorgt hat.“ Außerdem intakt bei den Eschersheimern: Der Teamgeist. Spieler wie Averil Ringheim und Felix Jeglinger waren 90 Minuten auf der Bank, akzeptierten diese Rolle und unterstützten das Team trotzdem jederzeit von außen. „So eine Einstellung verdient unglaublich viel Respekt“, stellte Winter erfreut fest.

Schiedsrichter: Marius Bürkin (Schöneck). Zuschauer: 75.
Tore: 0:1 Matteo Reichwein (50.), 0:2 Leon Bohdal (53.), 0:3 Benjamin Tesar (55.), 0:4 Tobias Neugebauer (77./Eigentor).

SV Viktoria Preußen – FC Union Niederrad 2:1 (1:0)

In einem umkämpften Spiel gelang den Gastgebern ein etwas glücklicher Sieg. Trotz der Führung der Preußen durch Giuliano Amante verlief der erste Durchgang ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Niederräder eine gute Druckphase, in der sie verdient durch Rahman egalisierten. Auf Vorarbeit des eingewechselten Daniel Olobayo traf Nathan Tewelde zum Siegtreffer. „Wir hätten das vorher entscheiden können, ja müssen“, konstatierte Preußen-Trainer Artur Rissling. Torjäger Daniel Wolf hatte keinen guten Tag erwischt, denn er versiebte zahlreiche Torchancen. „Das passiert bei einem Stürmer, es gibt so Tage“, nahm der Coach seinen Schützling in Schutz. „Ein Sieg aus der Kategorie Arbeitssieg mit 13 Leuten im Kader plus Reaktivierten. Für das erste Spiel war das ok gegen einen guten Gegner.“ Unions Vorsitzender Khalid Lamjahed zum Spiel: „Die erste Halbzeit standen wir kompakt und haben dem Gegner wenig Raum gelassen. In der zweiten Hälfte waren wir besser, haben aber nach dem Ausgleich die Linie verloren. Daraus ergaben sich Räume für die Preußen. Wir hätten hier mindestens einen Punkt verdient gehabt, aber auf dem Spiel kann man aufbauen.“

Schiedsrichter: Bernd Büttner (Gelnhausen). Zuschauer: 40.
Tore: 1:0 Giuliano Amante (13.), 1:1 Aminur Rahman (70.), 2:1 Nathan Tewelde (78.).

FC Kosova – TSG Nieder-Erlenbach 3:2 (1:0)

Kosova musste aufgrund einer Vielzahl an Stammspielern im Urlaub den Kader mit Spielern aus der Zweiten Mannschaft auffüllen. So gelang dann gegen den Dauerletzten der Vorjahre nur ein knapper Sieg. TSG-Trainer Andreas Ludwig beklagte die unfreundliche Atmosphäre unter dem Fernsehturm: „Das war ein sehr emotionales Spiel, aber durch einige Nickligkeiten ist das so ein bisschen aus dem Ruder geraten. Der Schiedsrichter war meiner Meinung nach völlig überfordert und hatte keine Linie.“ Kosovas Spielausschuss-Vorsitzender Rudi Statovci wies die Darstellung Ludwigs vehement zurück: „Wir sind die freundlichste Mannschaft, wenn die Gegner kommen. Aber wir lassen hier nicht zu, dass unsere Söhne beledigt werden. Der Vorstand der Gäste hat uns permanent als Asoziale beleidigt, das hat mit Fußball nichts zu tun. Unsere Ordner wollten das unterbinden, aber die wollten nicht hören.“ Wegen groben Foulspiels stellte der Unparteiische Kosova-Kapitän Ideal Muslija vom Platz (62.). Die Gäste waren gegen die gefährlichen Spitzen der Kosovaren nicht in der Lage, kompakt zu stehen. Deswegen führte der Vorjahresaufsteiger nach einer Stunde mit 2:0, Nieder-Erlenbach kam aber zweimal per Freistoß mit Henry Naftaliev heran, zwischendurch hatte Flakron Thaci einen Konter zum 3:1 abgeschlossen. „Wir hätten einen Elfmeter bekommen müssen, als der Torhüter unseren Spieler einfach überrennt, ohne den Ball zu spielen. Auf dieser Leistung müssen wir nun aufbauen, denn hier wäre ein Unentschieden gerecht gewesen“, sagte Ludwig im Hinblick auf das Heimspiel gegen Heddernheim.

Schiedsrichter:
Yücel Yilmaz (Frankfurt). Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Lionel Mlinaku (12.), 2:0 Miguel Cfarku (60.), 2:1 Henry Naftaliev (69.), 3:1 Flakron Thaci (81.), 3:2 Henry Naftaliev (83.).
Rote Karte: Ideal Muslija (Kosova/62.).

FC Kalbach – TuS Makkabi 4:1 (3:0)

„Das war keine leichte Aufgabe. Gratulation an die Mannschaft und das Trainerteam. Das Ergebnis ist gerechtfertigt“, sagte Kalbachs Sportlicher Leiter Manfred Meyer nach dem Auftaktsieg gegen Makkabi. Zurück in der KOL ist Stefano Amore, der gleich nach sechs Minuten zum 1:0 vollendete. Der Italiener ist nach einigen Stationen in den Fußball-Kreisen Friedberg und Hanau zurück in der Spielklasse, wo 2011/12 beim SV Heddernheim für ihn seine Karriere begann. Außerdem überragend neben dem dreifachen Torschützen Achraf Gara Ali war Torhüter Fabian Lanthaler, der sich mit einigen Paraden auszeichnen konnte. Für die Gäste hatte Maximilian Motsch nach einer Stunde verkürzt, außerdem trafen Alexej Radulaski und Benedict Linzenmeier den Pfosten. Bei Makkabi ist mal wieder Maximilian Eilingsfeld als Interimstrainer eingesprungen, da sich Chefcoach Hakan Tekin im Urlaub befindet. Sein Fazit: „Wir haben zu Beginn bittere Tore durch Standards kassiert. Wir konnten unsere hundertprozentigen Chancen nicht nutzen, aber Kalbach war unter dem Strich besser.“

Schiedsrichter: Jonas Doumaz (Hochtaunus). Zuschauer: 110.
Tore: 1:0 Stefano Amore (6.), 2:0, 3:0 Achraf Gara Ali (18./45.+1), 3:1 Maximilian Motsch (60.), 4:1 Achraf Gara Ali (84.).

FC Tempo – FC Posavina 4:0 (3:0)

Das Balkan-Duell war geprägt von der Ferienzeit, in der traditionell viele Spieler an den ersten Spieltagen fehlen. „Tempo hatte es nicht schwer gegen eine stark geschwächte Urlaubstruppe, denn in Kroatien war der Feiertag Velika Gospa“, erklärte Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic. Immerhin 150 Zuschauer waren an die Woogwiese gekommen, da hatten die Verantwortlichen des serbischen Fußball-Clubs mit einer geringeren Kulisse gerechnet. Die Rumpftruppe von Trainer Pero Bosnjak stellte für die Gastgeber jedenfalls keine Probleme dar und mit den vier Gegentoren war Posavina letztlich noch gut bedient.

Schiedsrichter: Ian Plenderleith (Frankfurt). Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Milos Mihajlovic (7.), 2:0 Boban Dokic (31.), 3:0 Branislav Glamocanin (45.), 4:0 Nemanja Petos (86.).

SV Griesheim Tarik – FC Gudesding 1:6 (1:3)

Gudesdings Vorsitzender Rainer Weiss berichtete von einem „in der Höhe überraschenden Sieg bei einem vermutlich ersatzgeschwächten Gegner.“ Dem konnte Heimtrainer Hamza Azaoum zustimmen, „denn wir mussten auf acht Spieler verzichten und die Mannschaft war leider nicht fit.“ Darunter habe sich die komplette Defensive im Urlaub befunden. „Trotzdem dürfen wir nicht so hoch verlieren, der Schiedsrichter hat uns zwei Abseitstore und einen Elfmeter nicht gegeben“, beklagte Azaoum. Drei Spieler hätten im Vorspiel bei über 30 Grad 90 Minuten mitgewirkt und hätten danach noch in der ersten gespielt. Ein Eigentor unterlief dem aus der Tarik-A-Jugend hochgezogenen Manuel Jonathan zum 0:1. Nach zwei souverän herausgespielten Toren von Neuzugang Marko Rimac wurden die „Guden“ nachlässig und Ahmet Keser konnte verkürzen. Die zwei Kontertore kurz nach der Halbzeit brachen den Griesheimern dann endgültig das Genick, denn die FCG-Defensive mit Alexander Wack und Christian Jäger im Mittelpunkt war immer einen Tick schneller. Gudesding, auch hier fehlten Urlaubs- oder Verletzungsbedingt einige Spieler, ein guter Start in die neue Saison. „Tarik wurde sicher unter Wert geschlagen, zumal der gute Schiri ihnen einen Elfmeter hätte geben können. Aber nachdem wir bei Tarik in den letzten Jahren selten Land gesehen haben, tut der Sieg einfach nur gut. Toll, wie sich unsere jungen Spieler eingebracht haben“, unterstrich Weiss.

Schiedsrichter: Kai Neumann (Nidderau). Zuschauer: 45.
Tore: 0:1 Manuel Jonathan (23./Eigentor), 0:2, 0:3 Marko Rimac (26./40.), 1:3 Ahmet Keser (45.), 1:4 Christian Arnold (47.), 1:5 Tom Kaiser (49.), 1:6 Zoumeir Toura (82.).

SC Weiss-Blau – FV Saz-Rock 4:6 (1:3)

Das Torfestival auf den Sandhöfer Wiesen offenbarte deutlich, dass beide Teams in der Offensive gut besetzt sind, aber die Defensivarbeit stark vernachlässigt wird. Zudem verfügt WB-Coach Jamal Err-Jah derzeit über keinen gelernten Torhüter im Kader, sodass sich sein Sohn Ilias zwischen die Pfosten stellt. Vorne glänzte der dreifache Torschütze Elias Lemghili, der aus der A-Jugend hochgeholt wurde. Er soll Torjäger Ruben Balthasar ersetzen, der derzeit beruflich unabkömmlich ist. „An der Verteidigung müssen wir noch arbeiten, vorne hatten wir Chancen ohne Ende. Das Ding hätten wir 7:6 gewinnen müssen“, erklärte Err-Jah. Bei Saz-Rock sind solche Ergebnisse nichts ungewöhnliches, unter der Regie des im letzten Oktober verpflichteten Süleyman Keskin verlaufen die Spiele immerhin erfolgreich. Zwar verließ Stürmer David Rosato mit seinem Bruder Sebastian den Verein Richtung Corumspor (B-Klasse), dafür kam Spielmacher Hüseyin Can von Türkgücü zurück und mit den Demir-Brüdern Sercan und Hasan gelangen Saz-Rock echte Transfercoups. Sercan markierte im Auftaktspiel vier der sechs Treffer der Gelb-Roten. „In der Offensive sehe ich keine Mängel. Durch die Personalnot habe ich wenige Alternativen. Wir sind noch nicht fit, deswegen lässt die Kraft nach 60 Minuten nach und es kommt frühzeitig zu Verletzungen“, erklärte Keskin.

Schiedsrichter:
Efthimios Sidiropoulos (Eppstein). Zuschauer: 75.
Tore: 0:1 Sercan Demir (1.), 1:1 Elias Lemghili (6.), 1:2, 1:3 Sercan Demir (15./42.), 2:3 Elias Lemghili (47.), 2:4 Leonardo Dilema (48.), 3:4 Elias Lemghili (56.), 3:5 Sercan Demir (66.), 3:6 Hüseyin Can (81.), 4:6 Ali Maisam Rezayee (85.).

TSKV Türkgücü – FC Croatia 8:2 (5:0)

Türkgücü setzte mit der neuformierten und verjüngten Mannschaft gleich ein Ausrufezeichen und grüßt von der Tabellenspitze. Mit dem neuen Kapitän Emre Kadimli als Anführer machten die Gastgeber schon im ersten Abschnitt alles klar und profitierten auch vom Platzverweis gegen Croatias Dino Bozinovic-Mador nach einer Notbremse (28.). „Die Leistungsexplosion kam überraschend, da wir zuvor alle Testspiele verloren hatten“, meinte Türkgücüs Pressesprecher Adnan Erden und ergänzte: „Unter unserem neuen Trainer Hakan Akalay spielen wir mit einer anderen Taktik.“ Croatia sei nicht so schlecht aufgetreten, wie es das Ergebnis aussage. Dessen Sportlicher Leiter Stanislav Konta bedauerte: „Wir waren von Anfang an nicht nah an den Leuten und haben es versäumt, die Räume über außen zuzumachen. Durch individuelle Stellungsfehler sind wir schnell in Rückstand geraten und das konnten wir bei der Hitze nicht mehr kompensieren.“

Schiedsrichter: Felix Schwarz (Limburg). Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Ilir Huda (9.), 2:0 Serkan Yoldas (18.), 3:0 Eren Kadimli (28.), 4:0 Murat Tiryaki (40./Foulelfmeter), 5:0 Serkan Yoldas (44.), 6:0 Emre Kadimli (58.), 6:1 Mateo Gamulin (68./Foulelfmeter), 7:1 Eray Hodzah (70.), 7:2 Dragan Budimir (80.), 8:2 Ilir Huda (82.).
Rote Karte: Dino Bozinovic-Mador (Croatia/28.).

Spvgg. 02 Griesheim – FC Maroc 4:0 (2:0)

Bei den Gästen herrschten chaotische Verhältnisse. Kurz vor dem geplanten Anstoß um 15.30 Uhr standen nur neun Akteure auf dem Platz, die Spieler Nummer zehn und elf erschienen erst später, sodass der Schiedsrichter den Anpfiff nach hinten verschieben musste. Durch den Trainerwechsel wird in Griesheim der Verjüngungsprozess weiter vorangetrieben. Einige erfahrene Akteure werden nicht mehr für die „Schleifer“ auflaufen, da sie sich mit dem geschassten Coach Michele Raimondi verbunden fühlen. Benjamin Zeisel bekommt vom neuen Trainer Marco Santonastaso eine neue Chance. Gegen Maroc brachte der Coach den umstrittenen Spieler von Beginn an. „Ich kenne Benny seit unserer Kindheit und habe ein ganz anderes Verhältnis zu ihm als mein Vorgänger. Ich habe ihm aber auch klar gesagt, dass er sich auf und neben dem Platz benehmen muss.“ Zum Spiel sagte der neue Trainer: „Wir haben den Ball bei der Hitze gut laufen lassen und hätten durchaus ein paar Tore mehr erzielen können.“

Schiedsrichter: Stefan Peter Sachse (Wiesbaden). Zuschauer: 186.
Tore: 1:0 Fiorenzo Santoro (22.), 2:0 Mark Antonio Bonta (44.), 3:0 Fiorenzo Santoro (55.), 4:0 Ufuk Yoldas (66.).

Preußen und Kalbach spazieren in Runde 2 – Pokalfinalist Hausen im Derby raus

Frankfurt – In den weiteren Kreispokalspielen mit Beteiligung von Kreisoberliga-Vereinen hatten der SV Viktoria Preußen (19:0 gegen Kickers 16) und Titelverteidiger FC Kalbach (14:1 beim FC City) leichtes Spiel. In einem reinen KOL-Duell bezwang der FC Kosova den TSKV Türkgücü mit 3:1. Pokalfinalist FV Hausen strich im Platzderby gegen den FV Saz-Rock frühzeitig die Segel. Der FC Maroc schied beim A-Ligisten TSG 51 aus, ansonsten gab es keine weitere Überraschung bei den Auswärtsspielen bei unterklassigen Vereinen.

Rekordsieg! 19:0 gewann Viktoria Preußen gegen C-Ligist Kickers 16.

FC Kosova – TSKV Türkgücü 3:1 (1:0)

Kosovas Spielausschuss-Vorsitzender Rudi Statovci war trotz des Sieges vom Geschehen wenig angetan: „Das war kein schönes Spiel. Wir waren nicht komplett, die auch nicht.“ Türkgücü konnte nur einen gemischten Kader von zwölf Spielern aufbieten und vermeldet zahlreiche Abgänge, darunter mit Emin Yalin (zu Verbandsligist VfR/SV Dersim Rüssselsheim) die Torgarantie der letzten Jahre. „Es sind nur noch drei, vier Stammspieler übrig. Somit setzen wir auf ehemalige Jugendspieler und das Ziel Klassenerhalt. Erst Ende August wird unsere Mannschaft konkurrenzfähig sein“, teilte TSKV-Pressesprecher Adnan Erden mit.

Schiedsrichter: Shoaib Sherzei (Frankfurt). Zuschauer: 30.
Tore: 1:0 Flakron Thaci (27.), 2:0 Bleon Krasniqi (77.), 2:1 Fatih Sultan Bosnak (90./+2), 3:1 Bleon Krasniqi (90./+6).

SV Eritrea – FC Posavina 0:4 (0:4)

Beim B-Ligisten in Bockenheim machte Posavina trotz einer Roten Karte (26.) auch in Unterzahl schon in der ersten Hälfte alles klar.

Schiedsrichter:
Hashim Rehman (Frankfurt). Zuschauer: 40.
Tore: 0:1 Kristijan Pejic (10.), 0:2, 0:3, 0:4 Angelo Spaleta (17./32./42.).

FC City – FC Kalbach 1:14 (0:6)

City hätte nach zwei Minuten treffen können, doch FCK-Torhüter Maurice Gilzinger und der Pfosten verhinderten die Führung des A-Ligisten. Danach agierte der Titelverteidiger am Schauplatz des Finalsieges vor zwei Wochen dominant. „Wir haben es einfach ausgespielt und die Partie mit einer gemischten Truppe sehr ernst genommen“, meinte der Sportliche Leiter Manfred Meyer. Im Hessen-Pokal bekam Kalbach in der 1. Runde mit Gruppenligist 1. FC-TSG Königstein eine lösbare Aufgabe zugelost. Die Begegnung gegen den Hochtaunus-Kreispokalsieger wird am 26. August um 19.30 Uhr am Hopfenbrunnen ausgetragen.

Schiedsrichter: Patrick Nied (Frankfurt). Zuschauer: 10.
Tore: 0:1, 0:2 Achraf Gara Ali (3./9.), 0:3 Sören Jantzer (21.), 0:4 Achraf Gara Ali (33.), 0:5 Sören Jantzer (38.), 0:6 Frederik Deters (41.), 0:7 Achraf Gara Ali (54.), 0:8 (65.), 0:9 Jonas Kielmann (69.), 0:10, 0:11 Enno Lang (72./73.), 0:12 (81./Foulelfmeter), 0:13 Achraf Gara Ali (83.), 0:14 Enno Lang (85.), 1:14 (88.).

FV Saz-Rock – FV Hausen 4:3 (1:1)

Die Zuschauereinnahmen wurden nach dem Mühlwiesen-Derby nicht wie üblich im Pokal geteilt, sondern an eine Hilfsorganisation zugunsten der Flutopfer in Nordrhein-Westfalen gespendet. Regen und Gewitter verhinderten jedoch eine bei besserem Wetter zu erwartende höhere Kulisse. Vor zwei Wochen noch nah dran am Kreispokal-Gewinn, jetzt raus in Runde eins. Für Hausens Trainer Federico da Costa Coutinho „völlig verdient. Saz-Rock hat mit seiner gemischten Elf alles rausgeholt und hatte mit Hüseyin Can den überragenden Akteur in ihren Reihen.“ Keine Einstellung und fehlende Moral – Attribute, die besonders in einem Derby zählen, legten die Lila-Weißen nicht an den Tag. So war die Enttäuschung über das Pokalaus beim FVH riesengroß.

Schiedsrichter: Ercan Basaran (Frankfurt). Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Shion Tsuji (25.), 1:1 Sercan Demir (35.), 2:1 Hüseyin Can (60.), 3:1 Sercan Demir (61.), 4:1 Hüseyin Can (70.), 4:2 Karim Bökenkamp (77.), 4:3 Sina Shakouri (79.).

FC Germania Enkheim – Concordia Eschersheim 0:3 (0:1)

Vor drei Wochen noch im Halbfinale gestanden, war diesmal für A-Ligist Enkheim in Runde eins Endstation. „Kein Vorwurf an die Jungs, wir haben super gekämpft. Aber Concordia spielt einen guten, gepflegten Ball“, meinte Trainer Vincenzo Caputo. Sein Kollege Andre Winter war insgesamt zufrieden: „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt und relativ souverän gewonnen.“ Für den Saisonstart am Sonntag beim FV Hausen wird es laut dem Coach nötig sein, „dass wir weniger Ballverluste haben und noch aggressiver werden.“

Schiedsrichter: Thomas Kandziorowsky (Frankfurt). Zuschauer: 40.
Tore: 0:1 Louis Haarhaus (44.), 0:2 Thorben Elias Wissel (48.), 0:3 Adrian Mohr (72.).

FC Croatia – FC Korea 8:1 (2:0)

Auf Wunsch der Koreaner wurde die Paarung gedreht und an der Brühlwiese ausgetragen. „Wir haben dominiert und solide aufgespielt und so locker gewonnen“, lautete das Fazit von Croatias Sportlichem Leiter Stanislav Konta. Auf Seiten des B-Ligisten musste ein Spieler verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Schiedsrichter: Marcel Uhl (Frankfurt). Zuschauer: 25.
Tore: 1:0 Drazen Gluhakovic (23.), 2:0 Dragan Budimir (24.), 3:0 Mateo Gamulin (51.), 4:0 Kian Bonanno (60.), 4:1 Yekeun Cho (67.), 5:1 Josip Juric (71.), 6:1 Domagoj Molnar (72.), 7:1 Daniel Medvidovic (80.), 8:1 Dragan Budimir (84.).

FSV Bergen – SC Weiss-Blau 0:3 (0:1)

„Hauptsache angetreten“, sagte Bergens Sportdirektor Darko Krolo angesichts der Personalnot. „Wir wollten uns dem Gegner gegenüber fair verhalten und spielen“, ergänzte der Kroate. Das Führungstor der Gäste von den Sandhöfer Wiesen sei aus klarer Abseitsstellung gefallen, insgesamt habe Krolo auch keinen Klassenunterschied gesehen: „Weiss-Blau war nur konsequenter vor dem Tor.“

Schiedsrichter: Maik Abyaneh (Frankfurt). Zuschauer: 15.
Tore: 0:1, 0:2 Hatem Fekih (44./57.), 0:3 Alessandro Carnevale (77.).

TSG 51 – FC Maroc 3:1 (2:1)

Unter den Augen von Nationalspieler Emre Can weihten die 51er ihren neuen Kunstrasenplatz unter Pflichtspielbedingungen ein. Der Sieg des A-Ligisten gegen den stark ersatzgeschwächten Kreisoberligisten war dann auch unter dem Strich berechtigt. TSG 51-Trainer Patrick Dutine resümierte: „Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und uns nicht beirren lassen. Es war ein faires Spiel mit einem guten Schiedsrichter.“ Marocs Routinier Omar Arrouj berichtete: „Wir sind mit einer Rumpftruppe mit Spielern von der Zweiten Mannschaft plus einigen reaktivierten Akteuren angetreten. Von der Ersten waren nur drei Mann dabei. Es fehlt momentan der Nachschub an Spielern. Wir müssen uns die ersten Spieltage irgendwie durchmogeln.“

Schiedsrichter: Gökhan Ekici (Frankfurt). Zuschauer: 30.
Tore: 0:1 Prince Ezekiel Nnah (14.), 1:1 Benedikt Burger (17.), 2:1, 3:1 Niklas Zarins (24./55.).

SV Viktoria Preußen – Spvgg. Kickers 16 19:0 (10:0)

Regelrecht eine Gegentorflut brach über den C-Klassisten von der Bertramswiese ein. Da wollte der Kreisoberligist nicht spielen, sodass mit dem Einverständnis des Gegners das Heimrecht getauscht wurde. Schon zur Halbzeit hatten es die Preußen zweistellig gemacht und nach 63 Minuten führten sie mit 17:0! Die Kickers 16 blieben dann 24 Minuten ohne Gegentor, kassierten noch Treffer Nummer 18 und 19. In der 90. Minute hätten sie ein Ehrentor verdient gehabt, doch die Platzherren klärten auf der Linie. „Respekt vor dem Gegner, dass er im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen antrat und alles fair über sich ergehen ließ“, zollte Preußens Trainer Artur Rissling den Kickers 16 seine Anerkennung.

Schiedsrichter: Omar Essem (Frankfurt). Zuschauer: 35.
Tore: 1:0 Oskar Copik (2.), 2:0 Giuliano Amante (8.)., 3:0 Oskar Copik (8.), 4:0, 5:0 Daniel Wolf (11./15.), 6:0 Oskar Copik (18.), 7:0, 8:0 Daniel Wolf (28./30.), 9:0 Oskar Copik (34.), 10:0 Leander Kruse (38.), 11:0 Oskar Copik (47.), 12:0 Giuliano Amante (49.), 13:0 Oskar Copik (50.), 14:0 Nathan Tewelde 852.), 15:0 Giuliano Amante (55.), 16:0 Oskar Copik (57.), 17:0 Tim Giessler (63.), 18:0, 19:0 Daniel Olobayo (87./89.).

Gruppenligisten mit Mühe weiter – TSG Niederrad kampflos

Frankfurt – Auch die vier Frankfurter West-Gruppenligisten sind im Kreispokal eine Runde weiter. Die TSG Niederrad kampflos, da Nachbar SC Goldstein aus der A-Klasse keine spielfähige Mannschaft auf die Beine stellen konnte. Mit einer verstärkten Reserve reichte es für die FG Seckbach zum Weiterkommen bei der SG 28 aus der Parallelstaffel. Während die SG Westend mit 3:0 bei Kreisoberligist TSG Nieder-Erlenbach kam, mühte sich die Spvgg. 03 Fechenheim zu einem 4:2-Erfolg über B-Liga-Verein Griechische Sport-Union.

SG 28 – FG Seckbach 0:3 (0:1)

Auf dem neuen Kunstrasen an der Ackermannwiese boten die Gäste die in der anderen A-Liga-Staffel spielende Zweite Mannschaft verstärkt mit einigen Protagonisten aus der Ersten auf, da diese zeitgleich an der Hochstädter Straße das letzte Vorbereitungsspiel gegen die SG Hoechst (2:1) bestritt. Es reichte trotzdem zum Weiterkommen, das Armin Denck mit seinen zwei Toren in Abschnitt zwei sicherte. SG 28-Spielertrainer Vedran Perosevic sah ein „hartes, aber faires Spiel. Der Sieg der Seckbacher geht in Ordnung, es hätte aber auch anders laufen können.“ Dabei meinte er nicht nur drei Lattenschüsse der „Straßenbahner“, sondern auch die vielen Paraden des aus der Bad Vilbeler U19 gekommenen Gästekeepers Christoph Lange. Auch der Schiedsrichter bekam ein Sonderlob: „Er hatte eine klare Linie und pfiff überragend“, meinte Perosevic.

Schiedsrichter: Sahin Öztürk (Frankfurt). Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Achraf Taouarti (13./Eigentor), 0:2, 0:3 Armin Denck (53./87.).

TSG Nieder-Erlenbach – SG Westend 0:3 (0:2)

Beim Kreisoberliga-Schlusslicht der letzten Jahre hatte Westend zunächst nur elf Spieler im Kader, Auswechselspieler Emir Rovcahin erschien erst im Laufe des zweiten Durchgangs. „Wir hatten neun Spieler im Urlaub, es haben drei Akteure mitgewirkt, die zuvor eineinhalb Jahre weder gespielt noch trainiert haben“, berichtete Thomas Horn, der Sportliche Leiter des Gruppenligisten. Zeitweise agierten die Gäste sogar nur zu zehnt, da sich ein Spieler in der Halbzeit verletzte und der Ersatzmann noch nicht eingetroffen war. Zum Einsatz kam mit Florin Talmaciov „ein Mann aus dem Umfeld der SG Westend. Er ist immer im Training und wir haben für ihn dann einen Spielerpass beantragt“, so Horn. Er sprach von einem ungefährdeten Sieg, „bei dem sich alle reingehängt haben. Nieder-Erlenbach hatte keine Durchschlagskraft nach vorne.“

Schiedsrichter:
Sebastian Beier (Frankfurt). Zuschauer: 20.
Tore: 0:1 Anel Ramovic (10.), 0:2 Alen Tahirovic (32.), 0:3 Sandro Kaurin (81.).

Griechische Sport-Union – Spvgg. 03 Fechenheim 2:4 (1:0)

Der Fechenheimer Muhamed Dönmez schoss in der Anfangsphase einen Foulelfmeter an den Pfosten. In der Folge machten die Griechen dem Favoriten das Leben schwer und verwandelten selbst einen Strafstoß durch den zweifachen Torschützen Christos Karamanlis. „Im zweiten Abschnitt konnten wir unsere konditionellen Stärken ausspielen“, meinte Fechenheims Sportdirektor Asghar Ali-Jaali. Er räumte ein, dass auch der B-Liga-Verein sehr gute Torchancen gehabt habe, die jedoch von Torhüter Taha Eisik gut pariert wurden. Innerhalb von knapp 20 Minuten machte der Favorit auf der Wilhelm-Epstein-Straße alles klar, das zweite Tor des GSU-Akteurs Christos Karamanlis war bedeutungslos.

Schiedsrichter: Philipp Stöhr (Frankfurt). Zuschauer: 25.
Tore: 1:0 Christos Karamanlis (35./Foulelfmeter), 1:1 Dennis Balzer (52.), 1:2 Giovanbatista Pedace (55.), 1:3 Mohamed Boulaaouin (63.), 1:4 Brandao da Silva (73.), 2:4 Christos Karamanlis (90.).

Zweimal zweistellig, zweimal kampflos, einmal deutlich – alle Verbandsligisten in Runde 2!

Frankfurt – Alle fünf Verbandsligisten haben die 2. Runde im Frankfurter Kreispokal erreicht, die erst am 13. Februar 2022 ausgespielt wird. Die Spvgg. 05 Oberrad brauchte beim Kreisoberligisten FC Tempo nicht zu spielen, da sich die Serben laut dem Sportlichen Leiter Zoran Marcetic „zu 70 Prozent im Heimaturlaub befinden.“ Die SG Bornheim Grün-Weiss bekam die Spielstätte des ambitionierten A-Ligisten VfL Germania 94 nicht zu Gesicht. Statt am Mainwasen wurde ein kurzfristiger Testkick gegen Kreisoberligist SV 07 Heddernheim (8:0) anberaumt, dessen Pokalgegner Heisenrath Goldstein ebenfalls abdankte. Auf dem Spielfeld ran mussten die SG Rot-Weiss und der SV BKC Bosnien, die bei B-Ligisten zweistellige Siege davonfuhren. Etwas enger, dann aber doch deutlich, ging es für den FFV Sportfreunde beim Kreisoberliga-Nachbarn SV Griesheim Tarik zu.

Mit 13:1 gewann Rot-Weiss Frankfurt bei B-Klassist FC Corumspor. Foto: Mithat Gürser.

SV Griesheim Tarik – FFV Sportfreunde 04 2:6 (0:3)

Der Verbandsligist war an der Lärchenstraße klar überlegen und bot einige der vielversprechenden Neuzugänge auf, von denen sich Ersan Rovcanin und Giuseppe Signorelli gleich in die Torschützenliste eintrugen. Der gastgebende Kreisoberligist konnte nur eine mit drei Spielern von oben verstärkte Zweite Mannschaft aufbieten. „Wir wollten das Spiel nicht absagen oder mit Spielern antreten, die über Nacht aus dem Urlaub und ohne Training zurückkamen“, erklärte SVG-Tarik-Coach Hamza Azaoum. Trotzdem hatten die Platzherren bei klarem Rückstand eine kleine Phase mit zwei, drei sehr guten Chancen. „Immer wenn die Speuzer einen Gang zurückgeschaltet haben, wurden wir stärker“, befand Azaoum, räumte aber auch ein, dass der Klassenunterschied deutlich zu sehen gewesen sei. Auf Seiten der Gäste von der Mainzer Landstraße markierten Zafer Sancak und Rovcanin zwei sehenswerte Freistoßtore. Trainer Mehmet Tunay Somun bewertete das Weiterkommen als Pflichtsieg, er hätte erwartet, „dass wir den Sieg etwas souveräner gestalten. Die Gegentore waren doch ärgerlich.“

Schiedsrichter:
keine Angabe. Zuschauer: 60.
Tore: 0:1 Okan Ilkiz (28.), 0:2 Aljoscha Atzberger (28.), 0:3 Zafer Sancak (45.), 1:3 Renato Trauner (52.), 1:4 Ersan Rovanin (72.), 1:5 Mohamed Aalaoui (84.), 2:5 Amin Rahou (87.), 2:6 Giuseppe Signorelli (88.).

FC Corumspor – SG Rot-Weiss Frankfurt 1:13 (1:5)

„Das war eine schöne Erfahrung für die Jungs, auch wenn die Dominanz des Gegners deutlich war“, resümierte Corumspors Vorsitzender Sezer Uysal das Pokalmatch des B-Klassisten gegen den großen Nachbarn aus der Verbandsliga Süd. „Eine wichtige Erfahrung“ habe man mitgenommen meinte Uysal und betonte, „dass wir uns nach der Auslosung unbedingt mit Rot-Weiss messen wollten. So hoch wollten wir dann aber doch nicht verlieren, sodass einige Spieler nach dem Abpfiff etwas verärgert waren.“ Die Gäste vom Brentanobad lösten die Pflichtaufgabe auf dem benachbarten Kunstrasenplatz in Rödelheim unter der Regie von Co-Trainer Mirko Kelava und ohne Auswechselbank. Elf fitte Spieler spielten die 90 Minuten durch, herausragend dabei der fünffache Torschütze Idris Sarssar und sein Offensivkollege Anto Arlovic mit vier Treffern. „Nach den vielen Testspielen wollten wir einigen eine Ruhepause geben und vor allem jene Akteure durchspielen lassen, die bislang wenige Einsatzminuten hatten“, erklärte Kelava. „Wir haben die Aufgabe konzentriert angenommen und gelöst. Die Tore haben wir uns uneigennützig gegenseitig quer gelegt“, lautete sein Fazit.

Schiedsrichter: Birani Achraf (Frankfurt). Zuschauer: 60.
Tore: 0:1 Idris Sarssar (2.), 0:2 Anto Arlovic (11.), 0:3 Idris Sarssar (23.), 0:4 Flavio Alberto Cuna (40.), 1:4 Sinan Eren Coskun (41.), 1:5 Daniel Onyia (45.), 1:6 Anto Arlovic (48.), 1:7 Flavio Alberto Cuna (50.), 1:8 Idris Sarssar (64.), 1:9 Daniel Onyia (66.), 1:10 Anto Arlovic (68.), 1:11 Idris Sarssar (75.), 1:12 Anto Arlovic (78.), 1:13 Idris Sarssar (89.).

FC Ethio Addis – SV BKC Bosnien 1:11 (0:5)

Die Äthiopier konnten gegen die vier Klassen höher angesiedelten Bosnier nicht mithalten. „Den Klassenunterschied hat man gemerkt, der Sieg war ungefährdet“, berichtete der Sportliche Leiter der Gäste Admir Malohodzic. Er hob „die faire Atmosphäre ohne Nebengeräusche“ hervor. Der B-Ligist, der erst im dritten Jahr am Spielbetrieb teilnimmt, konnte immerhin nach 75 Minuten einen Treffer erzielen, nachdem die Bosnier recht dominant aufgetreten waren und mit Hamza Reko und Spielertrainer Edin Kitic die herausragenden dreifachen Torschützen in ihren Reihen hatten.

Schiedsrichter: Hüseyin Yildiz (Frankfurt). Zuschauer: 30.
Tore: 0:1, 0:2 Hamza Reko (8./14.), 0:3 Asmir Hajdarovic (17.), 0:4 Josef Fisha (23./Eigentor), 0:5 Edin Kitic (31.), 0:6 Hamza Reko (38.), 0:7 Edin Kitic (47.), 0:8 Ante Terzic (56.), 0:9 Denis Adrovic (58.), 1:9 Taye Alemu (75.), 1:10 Edin Kitic (87.), 1:11 Hamza Hodzic (90.).

Kreispokal Frankfurt – Acht Absagen in Runde eins

Frankfurt – Zwei Wochen nach dem Kreispokal-Finale der letzten Saison startete der innerstädtische Pokalwettbewerb in eine neue Edition. Nur hatten irgendwie nicht alle Vereine Lust darauf, denn von den 31 angesetzten Partien fanden nur 23 statt. Acht Clubs traten aus Personalmangel nicht an, als überwiegender Grund wurde die Ferienzeit genannt. Bei den ausgespielten Partien fielen dann aber jede Menge Tore: 167 Treffer wurden markiert! Viermal gab es zweistellige Resultate, dazu eine Verlängerung mit Elfmeterschießen. Überraschungen gab es lediglich zwei: B-Ligist Riedberger SV schaltete den A-Ligisten SV Blau-Gelb im Elfmeterschießen aus und die TSG 51 aus der A-Klasse warf den FC Maroc aus der Kreisoberliga mit 3:1 aus dem Rennen. Aufgrund der Vielzahl an Begegnungen und Toren wird die Berichterstattung zerstückelt. Erst kommen die kampflosen Partien, dann werfen wir einen Blick auf die Spiele mit Verbandsliga-Beteiligung, dann mit Gruppenliga- und danach alle Partien mit KOL-Teams. Den Rest gibt es dann im Laufe der Woche, falls ich es schaffe so viele Tore auszuschreiben.

Manche lieben ihn, andere verachten ihn: Den Kreispokal!

Frei nach dem Motto von Blogger-Kollege Jonas Schulte: „Wer den Kreispokal nicht ehrt, ist des DFB-Pokals nicht wert“ haben sich folgende Teams kampflos zurückgezogen:

FC Tempo – Spvgg. 05 Oberrad 0:3 kampflos
SV Niederursel – SV Sachsenhausen 3:0 kampflos
VfL Germania 94 – SG Bornheim Grün-Weiss 0:3 kampflos
SV Mosaik – FC Gudesding 0:3 kampflos
SC Goldstein – TSG Niederrad 0:3 kampflos
SG Praunheim – Spvgg. 02 Griesheim 0:3 kampflos
TuS Nieder-Eschbach – TuS Makkabi 0:3 kampflos
FC Heisenrath Goldstein – SV 07 Heddernheim 0:3 kampflos

Die DJK Schwarz-Weiß Griesheim zog per Freilos eine Runde weiter.

Die Auslosung der 1. Runde im Kreispokal 2021/22

Frankfurt – Nach dem Pokal ist vor dem Pokal. Und so steht in zwei Wochen am Sonntag, den 8. August schon die 1. Runde des Kreispokals der neuen Saison 2021/22 auf dem Programm. Eine Woche vor dem Saisonstart gibt es für die Frankfurter Vereine nochmal ein Pflichtspiel als Generalprobe. Gemeldet haben 63 Vereine von der Verbandsliga Süd bis zur C-Klasse. Im Vorfeld des Kreispokal-Finales zwischen dem FV Hausen und dem FC Kalbach (3:4) wurde die Auslosungszeremonie vorgenommen. Das einzige Freilos zog B-Ligist DJK Schwarz-Weiß Griesheim. Die 2. Runde und das Achtelfinale werden erst nächstes Jahr im Februar gespielt, dann auch wieder Sonntags sozusagen als Vorbereitung auf die Restrückrunde. Die Idee dahinter ist, Pokalspiele unter der Woche im Herbst zu vermeiden.

Der Vertreter der Bitburger-Brauerei (rechts) zog die nummerierten Tischtennisbälle aus der Lostrommel und Pokalspielleiter Marc Keim (links) ordnete die Nummern anhand einer Liste den Vereinen zu. Foto: Mithat Gürser.

Die Paarungen im Überblick:

SV Griesheim Tarik – FFV Sportfreunde 04
FC Kosova – TSKV Türkgücü
Freilos: DJK Schwarz-Weiß Griesheim
FC Fortuna 73 – FFC Olympia 07
FC Ethio Addis – SV BKC Bosnien
FC Tempo – Spvgg. 05 Oberrad
SV Eritrea – FC Posavina
SG 28 – FG Seckbach
FC City – FC Kalbach
VfL Germania 94 – SG Bornheim Grün-Weiss
SV Mosaik – FC Gudesding
FV Saz-Rock – FV Hausen
Germania Enkheim – Concordia Eschersheim
FC Korea – FC Croatia
TSG Frankfurter Berg – FC Serkeftin
MKSV Makedonija – SV Frankfurt Nord
BSC Schwarz-Weiß 19 – 1. FC 02 Rödelheim
TSG Nieder-Erlenbach – SG Westend
FC Corumspor – SG Rot-Weiss
SC Goldstein – TSG Niederrad
SC Riedberg – Germania Ginnheim
SG Harheim – SV Bonames
Riedberger SV – SV Blau-Gelb
FFC Victoria 2012 – FV 09 Eschersheim
SG Praunheim – Spvgg. 02 Griesheim
FSV Bergen – SC Weiss-Blau
TuS Nieder-Eschbach – TuS Makkabi
Spvgg. Kickers 16 – SV Viktoria Preußen
FC Heisenrath Goldstein – SV 07 Heddernheim
Griechische Sport-Union – Spvgg. 03 Fechenheim
SV Niederursel – SV Sachsenhausen
TSG 51 – FC Maroc

Kalbach holt sich zum zweiten Mal den Cup – Hausen würdiger Finalgegner

Frankfurt – Fußball-Kreisoberligist FC Kalbach hat nach 2017 zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte den Frankfurter Kreispokal gewonnen. Im Finale der Saison 2020/21 besiegte die Mannschaft von Trainer Aaz-Dine Zarioh den Ligakonkurrenten FV Hausen mit 4:3 (1:0).

Hausens Kapitän Tobias Neugebauer versucht Kalbachs dreifachen Torschützen Achraf Gara Ali zu stoppen. Foto: Mithat Gürser.

FV Hausen – FC Kalbach 3:4 (0:1)

In der ersten halben Stunde hatten die 190 Zuschauer auf dem Sportgelände von Viktoria Preußen noch nicht das Gefühl, dass die Partie noch einen mitreißenden Nachmittag mit sich bringen würde. Etwas träge wirkte die Anfangsphase bei sommerlichen Temperaturen um die 28 Grad. Hausen erarbeitete sich zunächst leichte Feldvorteile und wurde bei Standardsituationen leicht gefährlich, während das Team aus dem nördlichen Stadtteil es mit einigen Distanzschüssen probierte. Nach einem Eckball war dann Kalbach erfolgreich und ging durch den Kopfballtreffer von Stürmer Achraf Gara Ali (33.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel trat erneut der Kalbacher Torjäger in Erscheinung, umkurvte nach einem Steilpass FVH-Torhüter Tayfun Dikilcan und schob zum Kalbacher 2:0 ein (47.).

Doch statt sich aufzugeben, ging ein Ruck durch die Hausener Mannschaft und der sehenswerte Anschlusstreffer von Nuno Miguel Pires Lopes, der die Kugel erst technisch perfekt annahm und dann aus 25 Metern sehenswert im rechten Eck unterbrachte (63.), war die Initialzündung für die Aufholjagd der Lila-Weißen. Kalbach verlor in dieser Phase die Kontrolle über das Spiel und verursachte viele Freistöße. Einen davon brachte Karim Bökenkamp punktgenau in den Strafraum, wo der eingewechselte Routinier Thomas Altvater den Fuß hinhielt und zum 2:2 egalisierte (74.). Die euphorisierten Hausener wollten nun noch mehr und nach einem erneuten Freistoß war der nach vorne geeilte Kapitän Tobias Neugebauer mit dem Kopf zur Stelle und brachte den FVH mit 3:2 nach vorne (77.).

Hausener Anhänger fordern vergeblich vehement Elfmeter

Ausgerechnet jener Neugebauer, der als einziger Hausener 2012 schon beim letzten und einzigen Kreispokal-Sieg mit auf dem Feld stand. Kalbach ließ sich von diesen Rückschlägen nicht demoralisieren, sondern schickte mit der Rückeinwechslung von Spielmacher Soufiane Moussaoui den entscheidenden Ideengeber zurück auf das Feld. Mit einer überragenden Übersicht erreichte seine Flanke Torjäger Gara Ali in der Mitte, der zum 3:3 einschoss (83.). Im Gegenzug forderten die Hausener Anhänger vehement Elfmeter, als Borja Rodriguez Roiz an der Strafraumgrenze umgerissen wurde, doch Schiedsrichter Bekir Yalcin ließ weiterspielen. Kurz vor Schluss bewies dann erneut Moussaoui die Übersicht, flankte auf Feyzullah Elmas, der den Ball volley zum Kalbacher Siegtor unterbrachte (89.). Alle Hausener Bemühungen in der Nachspielzeit, als sogar Schlussmann Dikilcan nach vorne stürmte, blieben letztlich erfolglos. Die letzte Ausgleichschance vergab Shion Tsuji (90.+4).

Kalbachs Sportlicher Leiter Manfred Meyer zeigte sich nach der Siegerehrung angesichts der emotionalen Achterbahnfahrt erleichtert: „Wir sind froh, dass wir aus der Pandemie heraus in den Pokalwettbewerb gestartet sind und solch tolle Ergebnisse erzielt haben, die heute mit unserem zweiten Cupgewinn gekrönt wurden. Nach dem 2:0 darf man jedoch das Spiel nicht so aus der Hand geben. Da haben wir gewackelt, aber ich schätze an der Mannschaft, dass sie auch nach dem Rückstand weiter an sich geglaubt und nicht unverdient noch gewonnen hat.“ Hausens Coach Federico da Costa Coutinho konnte nicht verstehen, warum sein Team jede Woche erst in Rückstand geraten muss, um dann mit einem Kraftakt zurückzukommen: „Ich möchte die Mannschaft aber loben, dass sie sich nicht aufgegeben hat. Hätten wir gewonnen, wären wir auch kein unverdienter Sieger gewesen.“

FV Hausen: Dikilcan; Al Hahbare, Duran, Neugebauer, Pires Lopes, Sabic (58. Tsuji), Shakouri, Peter, Bökenkamp (58. Altvater), Rodriguez Roiz (46. El Baouti), Azghoud Zahidi – Trainer: Federico da Costa Coutinho.

FC Kalbach: Strauss; Sabtaoui, Inparaj, Azimpour, Deters, Moussaoui (46. Elmas/90.+1 Kielmann), Harrabi, Kleine Holthaus, Gara Ali, Bausum, Jantzer – Trainer: Aaz-Dine Zarioh.

Schiedsrichter: Bekir Yalcin (Frankfurt). Zuschauer: 190. Tore: 0:1, 0:2 Achraf Gara Ali (33./47.), 1:2 Nuno Miguel Pires Lopes (63.), 2:2 Thomas Altvater (74.), 3:2 Tobias Neugebauer (77.), 3:3 Achraf Gara Ali (83.), 3:4 Feyzullah Elmas (89.).

Kreispokal Frankfurt – Hausen und Kalbach duellieren sich im Endspiel

Frankfurt – Im Halbfinale des Frankfurter Kreispokals der Saison 2020/21 setzten sich mit dem FV Hausen und dem FC Kalbach zwei Kreisoberligisten durch und treffen am kommenden Sonntag (15 Uhr) auf dem Sportgelände von Viktoria Preußen im Endspiel aufeinander. Der Sieger wird den Kreis Frankfurt in der kommenden Saison im Hessen-Pokal vertreten. Zuvor findet um 14 Uhr die Auslosung der ersten Hauptrunde der neuen Saison statt, denn am 8. August heißt es auf den heimischen Plätzen: Kreispokal, auf ein Neues!

FV Hausen – Spvgg. 02 Griesheim 2:1 (0:1)

Fast 140 Fans waren an die Mühlwiese gepilgert, um das Duell der beiden ambitionierten Kreisoberligisten zu verfolgen. Die Griesheimer, bei denen sich Clinton Adjei Asante schwer verletzte und ins Krankenhaus gefahren wurde, gingen durch Alexandr Railean (39.) in Führung. Im zweiten Abschnitt hielten die Gäste den Vorsprung bis in die Schlussminuten, ließen dabei auch einige Konterchancen aus. Mit zunehmender Spielzeit schwächten sich die „Schleifer“ mit Undiszipliniertheiten. Mirko Budimir sah wegen rüden Foulspiels die Rote Karte (74.) und der gelbvorbelastete Benjamin Zeisel handelte sich wegen Meckerns die wieder eingeführte Zeitstrafe ein (84.). Gegen neun Griesheimer öffneten sich für Hausen, das mit Pires Lopes (13./Pfosten) und Sina Shakouri (81./Latte) zweimal Aluminium traf, viele Räume. Als Karim Bökenkamp per Kopfball egalisierte (90.), stellten sich schon viele auf eine Verlängerung ein. Doch mit dem letzten Angriff schob Shakouri zum vielumjubelten Siegtreffer ein (90.+2) und katapultierte die Gastgeber zehn Jahre nach dem einzigen Kreispokalgewinn wieder ins Finale. Griesheims Trainer Michele Raimondi zeigte sich enttäuscht: „Wir haben uns mit internen Diskussionen selbst geschwächt. So etwas macht eine Mannschaft kaputt und ist schade, weil wir ganz nah dran am Finale waren.“ Der neue Hausener Trainer Federico da Costa Coutinho war dagegen überglücklich: „Wir haben Moral bewiesen und bis zum letzten Moment gekämpft. Meiner Ansicht nach haben wir den Sieg nicht unverdient erzwungen.“

Schiedsrichter: Aaron Krämer (Frankfurt). Zuschauer: 139.
Tore: 0:1 Alexandr Railean (39.), 1:1 Karim Bökenkamp (90.), 2:1 Sina Shakouri (90./+2).
Zeitstrafe: Benjamin Zeisel (Griesheim/84.). Rote Karte: Mirko Budimir (Griesheim/74.).

Germania Enkheim – FC Kalbach 0:3 (0:2)

Enkheims Co-Trainer Michael Anne, der Chefcoach Vincenzo Caputo vertrat, war sehr stolz auf die Leistung des A-Ligisten: „Wir haben es Kalbach nicht leicht gemacht und hatten eine Druckphase, die der Gegner überstand.“ Enno Lang (21.) und zweimal Achraf Gara Ali (37./49.) trafen vor 80 Zuschauern für die favorisierten Kalbacher, dessen Sportlicher Leiter Manfred Meyer von einem „ungefährdeten Sieg“ sprach. Gegen engagierte Enkheimer sei aber auf dem großen Rasenplatz eine geschlossene Mannschaftsleistung nötig gewesen, um erstmals nach 2017 das Finale zu erreichen. Neuzugang Nabil Kabbouz wurde mit Verdacht auf Schultereckgelenksprengung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Begegnung wurde vom Karlsruher Schiedsrichter Julian Rosenberger vom Badischen Fußball-Verband geleitet.

Schiedsrichter: Julian Rosenberger (Karlsruhe). Zuschauer: 82.
Tore: 0:1 Enno Lang (21.), 0:2, 0:3 Achraf Gara Ali (37./49.).

Kreispokal Frankfurt – Torreiches Viertelfinale: Enkheim stürmt unter die letzten Vier!

Frankfurt – Tore en masse gab es am Sonntag in den Viertelfinalspielen des Frankfurter Kreispokals zu sehen. 34 Treffer wurden in den vier Begegnungen markiert. Mit der FG Seckbach verabschiedete sich auch der letzte verbliebene Gruppenligist aus dem Wettbewerb, nachdem im Achtelfinale schon die letzten Verbandsligisten ausgeschieden waren. Mit 4:6 nach Verlängerung hatten die Seckbacher bei der Spvgg. 02 Griesheim das Nachsehen. Ebenfalls zehn Tore fielen an der Wilhelm-Epstein-Straße im KOL-Duell zwischen dem FC Kosova und dem FC Kalbach, das die Gäste mit 6:4 für sich entschieden. Pokalschreck Germania Enkheim schaffte die nächste Überraschung: Der A-Ligist bezwang Kreisoberligist FC Posavina deutlich mit 5:2. Fast wäre auch die SG Harheim ins Halbfinale eingezogen, musste sich aber nach tollen Kampf dem FV Hausen mit 3:4 geschlagen geben. Damit stehen drei Kreisoberligisten und ein A-Ligist in der Runde der letzten vier und es steht fest, dass der Frankfurter Vertreter im Hessenpokal-Wettbewerb 2021/22 aus der Kreisebene kommen wird.

Das Halbfinale am Sonntag, 18. Juli um 15 Uhr:
FV Hausen – Spvgg. 02 Griesheim
Germania Enkheim – FC Kalbach

Jubel bei den Griesheimer „Schleifern“ Fiorenzo Santoro, Deniz Pekgüzelyigit und Oleg Huwa. Foto: Sarah/Griesheim 02.

FC Kosova – FC Kalbach 4:6 (3:3)

Beim Stand von 4:4 schoss Kosovas Haithem Sassi einen Foulelfmeter kläglich neben das Tor. Drei Minuten davor hatte sein Teamkollege Lionel Mlinaku die Gelb-Rote Karte gesehen. „Geht der rein, wäre der Käse gegessen gewesen“, war sich der Spielausschuss-Vorsitzende der Kosovaren Rudi Statovci hinterher sicher. Die 120 Zuschauer hatten eine hochdramatische Begegnung zweier Kreisoberligisten gesehen, in der es auf dem Rasenplatz rauf und runter ging. Die starken Offensivreihen nutzten das meist konfuse Abwehrverhalten der Kontrahenten gnadenlos aus. Entscheidend war der Freistoß von Ricardo Harrabi zum 5:4 für Kalbach in der 90. Minute. Das nachfolgende 6:4 von Enno Lang mit einem Heber aus letzter Kraft machte das Weiterkommen perfekt. „Das war ein schönes Spiel, in dem wir spielerisch besser waren. Kalbach hatte mehr Glück“, analysierte Statovci. Kalbachs Sportlicher Leiter Manfred Meyer sah „ein offensiv geführtes Spiel von zwei offensiven Teams. Die Defensive war nicht der Garant des Sieges.“ Meyer hob aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung den dreifachen Torschützen Enno Lang hervor und warnte vor dem Halbfinal-Gegner Enkheim: „Das wird kein einfacher Auftrag, aber jetzt sind wir so weit gekommen, dann wollen wir auch in den Hessen-Pokal einziehen.“

Schiedsrichter: Shoaib Sheirzei. Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Leon Dashi (30.), 1:1, 1:2 Achraf Gara Ali (32./34, Foulelfmeter), 2:2 Haithem Sassi (35.), 2:3 Enno Lang (36.), 3:3 Raisi Zalla (43.), 3:4 Enno Lang (52.), 4:4 Haithem Sassi (73.), 4:5 Ricardo Harrabi (90.), 4:6 Enno Lang (90./+2).
Gelb-Rote Karte: Lionel Mlinaku (Kosova/77.).
Verschossener Elfmeter: Haithem Sassi (Kosova) neben das Tor (80.).

FC Germania Enkheim – FC Posavina 5:2 (2:1)

Der A-Ligist trat auf dem gut bespielbaren Rasenplatz bei anfangs noch regnerischer Witterung hochmotiviert auf und ließ sich auch vom abseitsverdächtigen Führungstreffer der Kroaten nicht aus dem Konzept bringen. „Wir hatten das Spiel schon in der ersten Hälfte im Griff und sind demzufolge verdient mit 2:1 in die Pause gegangen“, sagte Trainer Vincenzo Caputo. Die in der Halbzeit vorgenommenen Wechsel musste der Coach dann nach und nach korrigieren, da seiner Beobachtung zufolge „das Mittelfeld aufgegeben wurde.“ Nachdem Posavina zum Ausgleich kam, reichte den Enkheimern eine starke Schlussphase zum Einzug ins Halbfinale. „Wir waren dem Gegner in Sachen Geschwindigkeit überlegen. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, analysierte Caputo. Vor dem Halbfinale gegen KOL-Spitzenteam FC Kalbach steigt bei der Germania das Pokalfieber. „Jetzt wo Seckbach raus ist, ist alles möglich. An zwei optimalen Tagen können zwei Siege gelingen“, schließt der Coach auch den Kreispokalgewinn nicht mehr aus.

Schiedsrichter: Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Drazen Vinkovic (15.), 1:1 Emmanuel Nathan Dalle (26.), 2:1 Patrick Köster (32.), 2:2 Muhamed Bilali (54.), 3:2 Domenico Longo (77.), 4:2 Emmanuel Nathan Dalle (86.), 5:2 Lars Trams (89.).

Spvgg. 02 Griesheim – FG Seckbach 6:4 nach Verlängerung (0:0/3:3/5:3)

70 Minuten lang fielen keine Tore, dann wurden inklusive Verlängerung in 50 Minuten noch zehn Tore markiert. Vor allem die Schlussphase der regulären Spielzeit verlief spektakulär, unter anderem mit einem sehenswerten Freistoßtor zum 2:1 von Griesheims Ballkünstler Benjamin Zeisel. Der KOL-Primus der annullierten Saison war zwischenzeitlich auf 3:1 davon gezogen, ehe der Gruppenligist auf dem nagelneuen Kunstrasenplatz am Rebstock doch noch eine Verlängerung erzwang. Die „Schleifer“ zogen in der Extra-Time, auf die Seckbach bestanden hatte, gar mit 6:3 davon. Das 6:4 der Gäste hatte dann nur noch statistischen Wert. „Spielerisch war das ein sehr gutes Spiel mit einem Chancenplus für uns. Nach 70 Minuten hat die Fitness und Konzentration nachgelassen“, erklärte Griesheims Trainer Michele Raimondi die aufkommende Torflut. Sein Fazit: „Schön, solche Spiele zu haben und zu erleben. Jetzt ist alles möglich und wir wollen die Chance nutzen. Von daher werden wir im Halbfinale in Hausen in Bestbesetzung auflaufen.“

Schiedsrichter: Bekir Yalcin. Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Deniz Pekgüzelyigit (70.), 1:1 Alen Kotarac (72.), 2:1 Benjamin Zeisel (75.), 3:1 Deniz Pekgüzelyigit (79.), 3:2 Manuel May (85.), 3:3 Hendrik Horvatinovic (90./+1), 4:3 Alexandr Railean (100.), 5:3 Fiorenzo Santoro (101.), 6:3 Alexandr Railean (113.), 6:4 Armin Denck (119.).

SG Harheim – FV Hausen 3:4 (2:2)

Tomas Pelayo, bei den Harheimern mit Ex-Profi Thomas Zampach im Trainerteam involviert, sprach von einer „unnötig vergebenen großen Chance, um erstmals in der Vereinsgeschichte ins Kreispokal-Halbfinale einzuziehen.“ Die Gastgeber seien dem Kreisoberligisten nicht unterlegen gewesen, sondern es habe bei individuellen Fehlern an der nötigen Konzentration gefehlt. Nach dem schnellen 0:2-Rückstand zeigten die Nordfrankfurter Charakter, kamen noch vor der pause zum Ausgleich und gingen Mitte der zweiten Hälfte in Führung, um postwendend den Ausgleich zu bekommen. Als ein Akteur der Hausherren den letzten Abschluss von Hausens Antonio Malagrino, der zuvor 90 Minuten in Rödelheim bei der Reserve mitgewirkt hatte, mit der Hand abzuwehren versuchte und der Ball im Netz landete, gab es in der fünften Minute der Nachspielzeit Strafstoß für die Gäste, den Sina Shakouri verwandelte. „Wir haben gute Heimspiele in der Pokalrunde absolviert. Wir müssen lernen, aus solchen Momenten gestärkt rauszukommen“, zog Pelayo ein gemischtes Fazit. Sein Kollege Federico Costa Coutinho musste aus Personalnot den zwei Jahre verletzten Thomas Altvater aufbieten, der sich nach seiner Genesung gleich mit dem Führungstor einbrachte. Er räumte realistisch ein: „Harheim war auf Augenhöhe, wenn nicht sogar besser. Wir mussten 90 Minuten hart arbeiten und haben mit dem letzten Kraftakt den Elfmeter bekommen.“

Schiedsrichter: Bilal Can. Zuschauer: 92.
Tore: 0:1 Thomas Altvater (12.), 0:2 Nuno Miguel Pires Lopes (19.), 1:2 Simon Gebrezgi (35.), 2:2 Johannes Gladeck (39./Foulelfmeter), 3:2 Fabian Urban (65.), 3:3 Shion Tsuji (66.), 3:4 Sina Shakouri (90./+5, Handelfmeter).

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