Kreisoberliga Frankfurt – Kalbach mit Kantersieg an der Spitze angekommen

Frankfurt – Am 7. Spieltag der Kreisoberliga Frankfurt hat der FC Kalbach mit seinem sechsten Sieg im sechsten Spiel die Tabellenspitze erreicht. Durch den 7:0-Kantersieg bei Aufsteiger SC Weiss-Blau verdrängten die Kalbacher das Überraschungsteam des FC Kosova, das gegen den FC Posavina nicht über ein 2:2 hinauskam. Am Tabellenende bleibt die TSG Nieder-Erlenbach ohne Punkte stehen. Die Partie TSKV Türkgücü – SV Griesheim Tarik wurde wegen des Auftretens eines Corona-Falls bei einem Spieler verlegt. „Wir gehen kein Risiko ein und lassen alle Seniorenspiele ausfallen. Der Spieler befindet sich in Quarantäne“, teilte Türkgücü-Pressesprecher Adnan Erden mit. Am Mittwoch und Donnerstag geht es mit der nächsten englischen Woche schon weiter.


Gemeinsames Mannschaftsfoto zwischen Kosova und Posavina. Foto: Danijel Pavic.

TSG Nieder-Erlenbach – FC Tempo 0:5 (0:2)

Einige sehenswerte Tempo-Spielzüge waren Höhepunkte einer über weite Strecken einseitigen Partie. „Wir hatten viel zu weite Abstände und kamen gar nicht richtig in die Zweikämpfe. Tempo wurde nicht umsonst vor der Saison am meisten als Favorit genannt. Ich hatte mir aber vor der Partie schon mehr versprochen“, erklärte Nieder-Erlenbachs Trainer Andreas Ludwig, dessen Team am letzten Dienstag bei einem Testspiel gegen Verbandsligist JSK Rodgau (2:4) einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Die Serben rückten mit dem dritten Sieg in Folge auf Rang neun vor, der Erfolg wurde mühelos erzielt. „Der Gegner machte nicht viel und so hatte es Tempo einfach. Es geht jetzt weiter in die englischen Wochen und dann schauen wir, was dabei rauskommt“, meinte Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic. Nieder-Erlenbach hat am Mittwoch den TSKV Türkgücü zu Gast (20 Uhr). Eine halbe Stunde später gastiert Tempo im Ostpark beim FC Gudesding (20.30 Uhr).

Schiedsrichter: Atul Kumar (Königstein). Zuschauer: 75.
Tore: 0:1 Milos Mihajlovic (13.), 0:2, 0:3 Nikola Dokovic (23./58.), 0:4 Ion Samoila (77.), 0:5 Goran Grijak (85.).

FC Kosova – FC Posavina 2:2 (1:2)

Von Beginn an nahm die Partie am Fernsehturm an Schwung auf. In den ersten acht Minuten waren schon drei Tore gefallen. „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr und sind mit dem ersten Angriff in Führung gegangen“, berichtete Kosovas Spielausschuss-Chef Rudi Statovci. Nach dem 1:0 von Flakron Thaci deuteten aber die Gäste an, wozu sie mit ihrem Kader in der Lage sind. Nachdem Kristian Pejic egalisiert hatte, brachte Marko Bosnjak die Kroaten im „Balkan-Derby“ in Führung. „Danach stand Posavina kompakt und wollte nur noch verteidigen“, sagte Statovci und ergänzte: „Wir haben nach dem 2:2 von Thaci in der zweiten Halbzeit nur auf ein Tor gespielt.“ Besonders in Überzahl drückten die Kosovaren nach dem Ausgleich auf das Siegtor, doch der starke Aufsteiger musste sich diesmal mit einem Unentschieden begnügen. Statovci hob die Geselligkeit nach dem Abpfiff hervor: „Obwohl es ein hartes Spiel war und gut gekämpft wurde, haben beide Teams nach dem Spiel zusammengesessen und getrunken. So stelle ich mir den Sportsgeist vor.“ Posavinas Pressesprecher Danijel Pavic bewertete den Beginn als „verrückte Anfangsphase. Nach dem Rückstand kam die Mannschaft eindrucksvoll zurück. Wir nehmen den verdienten Punkt gegen einen starken Aufsteiger mit.“ Am Mittwoch genießt Kosova erneut Heimrecht, wenn es um 19 Uhr gegen Viktoria Preußen geht. Anderthalb Stunden danach (20.30 Uhr) empfängt Posavina den neuen Spitzenreiter FC Kalbach. „Wir freuen uns auf ein tolles Spiel“, so Pavics Vorfreude.

Schiedsrichter: Bagdad Moukthari (Kelsterbach). Zuschauer: 210.
Tore: 1:0 Flakron Thaci (1.), 1:1 Kristian Pejic (5.), 1:2 Marko Bosnjak (8.), 2:2 Flakron Thaci (57.).
Gelb-Rote Karte: Mario Pejic (Posavina/54.).


Stürmer Christos Papadopoulos brachte Heddernheim mit 1:0 in Führung, Punkte brachte der Treffer aber keine.

SV 07 Heddernheim – SV Viktoria Preußen 1:3 (1:0)

Heddernheim ging frühzeitig in Führung, als Deniz Yatci über die linke Seite kam und den Ball flach an den langen Pfosten brachte, wo Stürmer Christos Papadopoulos an den Ball kam und konsequent einschob (9.). „Wir haben in den ersten 20 Minuten gut angefangen, da waren wir klar die bessere Mannschaft und haben verdient geführt. Danach haben wir aufgehört Fußball zu spielen und haben uns unverständlicherweise hinten reindrücken lassen“, war SVH-Coach Andreas Berggold in seiner Analyse schonungslos. Denn die Gäste hatten mehr Spielanteile, ohne sich in der ersten Halbzeit glasklare Möglichkeiten zu erspielen. Die Gastgeber agierten zurückhaltend, überließen den Preußen das komplette Mittelfeld und brachten den 1:0-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel vergeigte Papadopoulos die Chance zum 2:0 kläglich, eine Ablage von Pascal Hubbuch drosch der Grieche einen Meter über den Kasten. Auf der Gegenseite tauchte Daniel Wolf im Strafraum auf, hebelte SVH-Kapitän Philipp Siegel aus und knallte den Ball fulminant gegen den Pfosten. Nach einer Stunde fiel dann der Ausgleich, verursacht durch einen Ballverlust im Mittelfeld durch eine Hackenspielerei. „Das ist ärgerlich, denn so kassieren wir die Tore hinten zu leicht“, sagte Berggold. Die Konsequenz daraus war ein Freistoß von Giuliano Amante, der nicht richtig geklärt werden konnte. Wolf kam aus dem Rückraum und brachte den Ball zum 1:1 unter (60.).

Nun entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem der eingewechselte Neuzugang Jakob Pluta das 2:1 auf dem Fuß hatte. Von Marcel Schmid steil geschickt, konnte er den Ball nicht richtig kontrollieren und dann war Preußen-Torhüter Michael Schmidt vor ihm am Ball. Zwei Minuten später bekamen die Heddernheimer den Ball im Strafraum nicht geklärt und Ünal Özdemir zog trocken ab und traf zum 1:2 (81.). Die Grün-Weißen hatten nicht mehr zuzusetzen und kassierten in der letzten Minute noch einen Konter, den der eingewechselte Parwes Haider erfolgreich vollendete (90.). Danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ohne Nachspielzeit lustlos ab.

Gästecoach Artur Rissling erkannte an: „Bis zum 1:0 war Heddernheim klar besser, dann haben sie sich komplett zurückgezogen und es nicht geschafft, das 2:0 zu machen. In der zweiten Halbzeit waren wir giftiger und griffiger, vor allem zweikampfstärker. Ein Ruck ging durch die Mannschaft, Heddernheim hatte nur durch unsere Fehler Torchancen. Wir haben unsere Chancen und Tore schön rausgespielt. Wille, Einsatz und Leidenschaft waren komplett vorhanden.“ Risslings Zielsetzung ist eindeutig: „Wir wollen unter den ersten fünf, sechs Mannschaften landen.“ Am Mittwoch steht für die Preußen der schwere Gang auf den Hartplatz beim FC Kosova an (19 Uhr). Einen Tag später erwartet Heddernheim den Tabellendritten Spvgg. 02 Griesheim (20 Uhr).

Schiedsrichter: Robert Kaspereit (Bad Homburg). Zuschauer: 109.
Tore: 1:0 Christos Papadopoulos (9.), 1:1 Daniel Wolf (60.), 1:2 Ünal Özdemir (81.), 1:3 Parwes Haider (90.).

FV Hausen – TuS Makkabi 2:1 (1:0)

Vor allem in der ersten Halbzeit sei Makkabi klar besser gewesen, von daher bewertete Hausens Trainer Martin Reyschmidt den Spielausgang als „unverdienten Sieg. Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz und hatten Glück, nicht zur Pause schon mit 0:2 hinten gelegen zu haben.“ Sprachlosigkeit wollte sich bei den Lila-Weißen schon breit machen, aber dem FVH-Coach gelang es in der Halbzeit die leblose Mannschaft aufzurichten und umzustellen. Letztlich brachten sich die Gäste aber durch Undiszipliniertheiten selbst um den Erfolg, denn Torhüter Gabriel Saravini leistete sich eine Tätlichkeit im eigenen Strafraum. Regelkonform gab es die Rote Karte und Elfmeter für die Hausherren, den Sina Shakouri zum Ausgleich nutzte. Wegen Meckerns musste später auch noch Daniel Endzweig mit Gelb-Rot runter, da war Hausen schon der Siegtreffer durch Shion Tsuji der Siegtreffer gelungen. In der Nachspielzeit verlor auch Makkabis Alexander Kalkutin die Beherrschung und sah „Rot“ wegen Tätlichkeit. „Wir mussten trotzdem bis zum Schluss zittern und befürchten, kurz vor Schluss den Ausgleich zu bekommen. Wenn Makkabi sich keine Roten Karten abholt, hätten wir nicht gewonnen, sondern verdient verloren“, nahm Reyschmidt kein Blatt vor den Mund. Gästecoach Hakan Tekin bestätigte, dass sein Team die bessere Mannschaft gewesen sei, musste aber klar feststellen: „Lag es doch in den letzten Wochen am fehlenden Personal, müssen wir diese unnötige Niederlage uns selber zuschreiben. Wir müssen uns einfach besser kontrollieren. Es war keine harte Tätlichkeit, aber man kann sie so werten und bestrafen.“ In Unterzahl habe sein Team mitgespielt, sogar mit neun Mann es geschafft den Gegner unter Druck zu setzen. Tekins Fazit: „Der Grund für diese Niederlage ist nicht bei anderen zu suchen, sondern der liegt einzig und alleine bei uns. Die letzten Wochen war ich sehr stolz auf meine Truppe, trotz der Niederlagen. Diesmal kann ich das nicht sein. Ich hoffe, jeder einzelne lernt daraus, denn in meinen Mannschaften gibt es keinen Platz für sowas.“ Für beide Teams geht es am Donnerstag weiter: Makkabi empfängt den FC Maroc (19.30 Uhr), Hausen hat den SC Weiss-Blau zu Gast (20 Uhr).

Schiedsrichter: Frank Schmalwasser (Taunusstein). Zuschauer: 80.
Tore: 0:1 Benedict Rose (40.), 1:1 Sina Shakouri (62.), 2:1 Shion Tsuji (76.).
Gelb-Rote Karte: Daniel Endzweig (Makkabi/84.).
Rote Karten: Gabriel Savarini (Makkabi/61.), Alexander Kalkutin (Makkabi/90.+3).

FC Gudesding – FC Union Niederrad 3:1 (0:0)

Union stand kompakt in der Defensive und vor allem der technisch starke Dominik Abd Ala suchte mit langen Bällen Lücken in der Defensive des FCG. Somit war es über weite Strecken der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem Seitenwechsel ging Gudesding konsequenter zu Werke und drängte auf das 1:0, das durch einen von Patrick Lauer mit einem unwiderstehlichen Sturmlauf herausgeholten Elfmeter fiel. Abderrafik Imeghry verwandelte sicher. Nach einem Eckball und anschließendem Gewühl glich Niederrad aus dem Gewühl mit Mohamed Azeggaghe aus. Dann gab es nach einem erneuten rasanten Lauf von Lauer wieder ein Foul im Strafraum. Wieder gab es Elfmeter, wieder versenkte Imeghry. Union versuchte dann alles nach vorne zu werfen und lief noch in einen Konter, den Janis Rück auf Zuspiel von Santino Levi erfolgreich abschloss. „Das war ein verdienter Sieg, Union war allerdings viel stärker, als es der Tabellenstand ausdrückt. Lauer hat mit seiner Energie den Unterschied gemacht. Es war ein faires Spiel mit einem herausragend guten Schiedsrichter“, lobte Gudesdings Erster Vorsitzender Rainer Weiss. Bei den Niederrädern war es die vierte Niederlage in Folge nach fünf Punkten zu Saisonbeginn. Das Fazit des Vorsitzenden Khalid Lamjahed fiel so aus: „Einen Punkt hätten wir verdient gehabt. Wir haben uns ordentlich verkauft, aber das Glück war nicht auf unserer Seite. Wenn wir weiter arbeiten kommen die Punkte, wir wissen aber auch dass die Zeit nicht stehen bleibt. Gudesding steht taktisch gut und setzt Nadelstiche nach vorne. Eine disziplinierte Mannschaft, die meiner Meinung nach nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Die Kulisse im Ostpark war ruhig und fair.“ Gudesding erwartet am Mittwoch (20.30 Uhr) den FC Tempo. Für Union Niederrad geht es am Donnerstag gegen Saz-Rock weiter (20 Uhr).

Schiedsrichter: Alexander Kuhl (Linsengericht). Zuschauer: 80.
Tore: 1:0 Abderrafik Imeghry (52./Foulelfmeter), 1:1 Mohamed Azeggaghe (56.), 2:1 Abderrafik Imeghry (74./Foulelfmeter), 3:1 Janis Rück (89.).

SC Weiss-Blau – FC Kalbach 0:7 (0:3)

Für Weiss-Blau-Trainer Jamal Er-Rjah stand fest: „Der Gegner war einfach zu stark und hat unsere Fehler genutzt. Wir blicken jetzt nach vorne, denn wir haben alle großen Mannschaften hinter uns und wollen gegen unsere Tabellennachbarn punkten.“ Sein Kalbacher Kollege Karol Drynda bewertete das einseitige Geschehen als „verdienten Sieg auch in der Höhe gegen einen sehr fairen aber passiv agierenden Gegner, der bis auf einen Schuss in den Anfangsminuten keine Offensivaktionen hatte.“ So kam dann der deutliche Sieg des neuen Tabellenführers zustande, der höher hätte ausfallen können, „wenn wir am Ende konsequenter und nicht so eigensinnig vor dem Tor agiert und lieber den besser positionierten Mannschaftskollegen quer gelegt hätten.“ Für Weiss-Blau wird es beim Tabellenvierten am Donnerstag (20 Uhr) nicht einfacher, Kalbach ist schon am Mittwoch beim FC Posavina gefordert (20.30 Uhr).

Schiedsrichter: Dominik Rübel (Dieburg). Zuschauer: 40.
Tore: 0:1 Achraf Gara Ali (10.), 0:2 Alexander Azimpour (20.), 0:3 Soufiane Moussaoui (44.), 0:4 Christian Kleine Holthaus (50.), 0:5 Achraf Gara Ali (63./Foulelfmeter), 0:6 Ouassim Bouzarzar (86.), 0:7 Alexander Azimpour (87.).

Spvgg. 02 Griesheim – FV Saz-Rock 6:2 (5:2)

Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die Griesheimer mit 33 Toren das offensivstärkste Team stellen. Kein Wunder also, dass die „Schleifer“ vor allem gegen Ende der ersten Hälfte ein Offensiv-Feuerwerk zündeten, nachdem sie zuvor schon zweimal einem Rückstand hinterher gelaufen waren. Der vom Hessenligisten FV Bad Vilbel verpflichtete rumänische Stürmer Alexandr Railean erzielte binnen weniger Minuten einen Hattrick und so stand es plötzlich 5:2 für die Gastgeber. Im zweiten Abschnitt schossen die Gäste durch Samed Eski einen Foulelfmeter über das Tor (65.). Außerdem war die Partie für 20 Minuten unterbrochen, da Saz-Rock-Akteur Muhamed Idrisoglu sich so schwer an der Schulter verletzte, dass er ins Krankenhaus gebracht wurde. In der Schlussminute markierte der von der SG 28 gekommene Goalgetter Jefrey Aboagye, der bislang meist in der „Zweiten“ zum Zug kam, den Endstand. „Am Anfang hatten wir es schwer ins Spiel zu finden. Saz-Rock hat gut verteidigt und uns mit langen Bällen kalt erwischt. Dann haben wir es verstanden den Ball auf dem Boden zu lassen und Fußball zu spielen“, resümierte Griesheims Trainer Michele Raimondi. Für Gästecoach Ibrahim Uyanik sind vier Punkte aus sechs Spielen natürlich nicht befriedigend, sagt aber auch: „Die Saison ist noch lang und es sind noch viele Punkte zu vergeben.“ Das Spiel bewertete der Ex-Profi als „unterhaltsam. Wir standen am Anfang gut und haben fast nichts zugelassen. Dann haben wir aber wieder unsere Fehlerquote erhöht, die der erfahrene Gegner genutzt hat. Wir sind offensiv gut besetzt, aber defensiv ganz schwach. Wir können deswegen nicht mit Sechserkette spielen.“ Am Donnerstag geht es für beide Teams auf Reisen, Griesheim 02 gastiert in Heddernheim (20 Uhr), zeitgleich tritt Saz-Rock bei Union Niederrad an.

Schiedsrichter: Mhamed El Ouarti (Hattersheim). Zuschauer: 167.
Tore: 0:1 Onur Götürmen (9.), 1:1 Deniz Pekgüzelyigit (17.), 1:2 David Rosato (30.), 2:2 Deniz Pekgüzelyigit (32.), 3:2, 4:2, 5:2 Alexandr Railean (38./42./45.), 6:2 Jefrey Aboagye (90.).

Concordia Eschersheim – FC Croatia 2:2 (0:2)

Concordia-Trainer Andre Winter bedauerte den Pausenrückstand: „Das Spiel war die ganze Zeit eigentlich nur in der Hälfte von Croatia. Die haben sich hinten reingestellt und aus zwei Kontern sind die Gegentore entstanden.“ Den ersten Konter vollendete Jasmin Redzic, beim 0:2 wusste sich ein Eschersheimer Abwehrspieler nur mit einem Foul zu helfen. Aus dem schnell ausgeführten Freistoß resultierte das Kopfballtor von Kenan Hadzic. „In der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Durchsetzungsvermögen“, erklärte Winter. Der junge Coach sah nach dem Seitenwechsel eine deutliche Leistungssteigerung, dank der sein Team „noch verdient zum Ausgleich kam, weil wir nur angerannt sind.“ Nach dem 2:2 hatte Metin Cosgun frei aus 16 Metern noch den Siegtreffer vor Augen, zuvor war er mit dem Anschlusstreffer zur Stelle, ehe Djellakh mit einem abgefälschten Schuss egalisierte. Winters Fazit: „Wir machten in der ersten Halbzeit zu viele einfache Fehler. Wenn wir mit der Einstellung der 2. Halbzeit von Beginn an spielen, gewinnen wir das Spiel.“ Croatias Sportlicher Leiter Stanislav Konta bestätigte, dass sein Team tief gestanden und mit Erfolg auf Konter gelauert habe. „Hier war mehr drin, wir haben zwei Punkte liegen lassen“, betonte Konta. Die Concorden haben unter der Woche spielfrei, Croatia muss am Mittwoch (20 Uhr) bei Griesheim Tarik antreten.

Schiedsrichter: Roshan Safi (Marburg). Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Jasmin Redzic (11.), 0:2 Kenan Hadzic (38.), 1:2 Metin Can Cosgun (68.), 2:2 Ussama Djellakh (74.).

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