Kreisoberliga Frankfurt – Akalay soll nach Zehirs Rücktritt Ruhe bringen

Frankfurt – Beim schwach gestarteten TSKV Türkgücü Frankfurt übernimmt mit sofortiger Wirkung Hakan Akalay das Traineramt des zurückgetretenen Caner Zehir.


Mit dieser Mannschaft wollte Türkgücü ganz oben mitspielen, doch die Pläne haben sich nicht realisieren lassen.

Beim Fußball-Kreisoberligisten Türkgücü Frankfurt hat Trainer Caner Zehir nach intensiven Gesprächen mit dem Vorstand sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt. Der mit Aufstiegsambitionen gestartete Verein blieb in den ersten neun Saisonspielen stark hinter den Erwartungen zurück und belegt nach vier Niederlagen mit Tabellenplatz 14 den ersten möglichen Abstiegsrang.

Nach der 1:4-Niederlage beim FC Gudesding hatte der in seiner dritten Amtsperiode an der Sondershausenstraße tätige Trainer seinen Rücktritt angeboten, dem die Vereinsführung jetzt zustimmte. Pressesprecher Adnan Erden bedauert die Entscheidung Zehirs: „Er war mehr als ein Trainer und neben seiner Funktion als Sportdirektor auch im Sponsoring sehr aktiv. Mit seinem Rücktritt wollte er den Druck von der Mannschaft nehmen.“

Neben dem Weggang des Trainers kündigte Erden auch Veränderungen innerhalb des Teams an: „Wir haben die teuerste Mannschaft der Liga mit einem Verbandsliga-Budget. Es stehen noch Gespräche aus, aber wir werden uns von einigen Stammspielern trennen.“ Als Nachfolger Zehirs wurde mit Hakan Akalay eine interne Lösung ausgewählt. Der 57-jährige ist seit 1986 Vereinsmitglied und aktiver SOMA-Spieler.

Zuletzt hatte sich Akalay beim Verein mit den türkischen Wurzeln auch als Jugendkoordinator engagiert. „Er bringt viel Erfahrung mit und in der momentanen Situation brauchen wir vor allem Ruhe“, erläutert Erden. Nach der Corona-Pause wolle man mit dem neuen Trainer und neuen Spielern „schnell zu einer Einheit werden und sich schnellstmöglich vom Abstiegskampf verabschieden, um die Saison im gesicherten Mittelfeld ausklingen zu lassen.“

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